WirtschaftsForum Neuwied stellt Vorstand neu auf und erörtert Zukunftsperspektiven für die Wirtschaftsregion
Am 24. September versammelten sich mehr als 50 Mitglieder des WirtschaftsForum neben den Vorstandswahlen vor allem die Frage, wie Kommunen gemeinsam die langfristige Stärkung der regionalen Wirtschaft vorantreiben können.
Die Mitgliederversammlung bestätigte Frau Marion Blettenberg erneut als Vorsitzende. Als neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Herr Michael Gassen gewählt. Herr Ralf Winn bleibt weiterhin Vorstandsmitglied.
Neu in den Vorstand gewählt wurden Herr Bernd Michael Meier und Herr Dirk Höhler. Zudem wurde eine Satzungsänderung verabschiedet, die eine Erweiterung um bis zu drei beratende Beisitzer ermöglicht – diese sind jedoch weder geschäftsführend noch haftend. Dem erweiterten Vorstand gehören künftig auch Herr Frank Wolsfeld, der zuletzt stellvertretender Vorsitzender war und sich über viele Jahre im Vorstand sowie als Sprecher des Arbeitskreises Standortentwicklung engagierte, sowie Frau Alexandra Rünz an.
Für die Kassenprüfung wurden Thomas Seidel und Martin Monzen bestätigt.
Inhaltlich möchte das WirtschaftsForum künftig noch flexibler agieren: Anstelle fester Arbeitskreise sollen projektbezogene Arbeitsgruppen eingerichtet werden, in denen sich Mitglieder entsprechend ihrer Themeninteressen einbringen können.
Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Thomas Przybylla, sowie Bendorfs Bürgermeister Christoph Mohr mit der Vorsitzenden Marion Blettenberg über die zukünftige Entwicklung der Wirtschaftsregion. Thema war unter anderem, wie die Kommunalverwaltungen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger besser zusammenarbeiten, Aufgaben effizient wahrnehmen und durch gemeinsame Anstrengungen die Region stärken können.
Dabei ging es auch um die Positionierung der Region nach außen sowie um die Wettbewerbsfähigkeit bei der Fachkräftegewinnung. Argumente wie Lebensqualität, Infrastruktur und Wohnkosten im Vergleich zu den benachbarten Metropolregionen wurden diskutiert. Die Diskussion zeigte deutlich, dass die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts zunehmend eine gemeinsame regionale Perspektive erfordert, um nachhaltigen Erfolg zu sichern.


© Jörg Niebergall